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Wortbedeutung |
Das Wort YOGA stammt aus einer altindischen Gelehrtensprache (=Sanskrit) und heisst übersetzt
„JOCH“.
Das Joch verbindet Zugtiere, die dadurch zu einem gleichen Ziel gelenkt werden.
Der Begriff
Yoga meint damit "Verbindung"
Wir verbinden uns mit unserer inneren Kraftquelle (man kann es auch als unser Selbst bezeichnen) um die Felder unseres Lebens gut zu bearbeiten, damit wir ein gutes Wachstum und eine gute Ernte erleben.
VINI bedeutet spezifische und passende Anwendung, richtige Auswahl und Anpassung jener
Mittel, die für ein bestimmtes Ziel zur Verfügung stehen.
VINI-YOGA = Anpassen der Übungen und Konzepte des Yoga an den individuellen Menschen,
damit er sich mit seinem Selbst verbinden kann (Selbsterkenntnis) |
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Geschichte |
Das Wort Yoga taucht in der Geschichte der Menschheit zum ersten Mal vor
ca. 2000 Jahren in Indien auf, obwohl die yogischen Praktiken selbst vermutlich noch weitere 2000 Jahre früher entstanden sind.
Yoga entstand und entwickelte sich aus der Frage, "wie kann man das
Leiden der Menschen vermindern oder sich davon befreien". Yoga
ist eine Antwort auf diese Frage.
Außerhalb Indiens rief das Wort „Yoga“ bis ins frühe zwanzigste Jahrhundert hinein, Vorstellungen von sagenhaften Körperverrenkungen, übermenschlicher Macht über Zeit, Raum und Materie hervor (Nagelbrett, Atmung und Herzschlag anhalten usw.) Erst ca. 1930 brachen einige begabte Lehrer aus Indien auf, um der übrigen Welt die yogischen Techniken der Körperübungen, Atemkontrollen und geistigen Konzentration zu demonstrieren. Ihr Anliegen war es nicht, das Übernatürliche, sondern das unmittelbare Praktische zu lehren:
Yoga konnte die körperliche Gesundheit verbessern, einen Heilungsprozess beschleunigen und die intellektuellen, schöpferischen und geistigen Fähigkeiten im Menschen fördern. Durch das Engagement mehrer Generationen von Lehrern gilt Yoga heute nicht länger als eine esoterische Praktik des Ostens, sondern gehört für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zum täglichen Leben.
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Ursprung Vini-Yoga |
Vini-Yoga ist kein neuer Yogastil, sondern stützt sich auf
die alte Tradition von Yoga. Heute basiert dieser Ansatz auf den Lehren
von T.K.V.Desikachars aus Chennai (Madras), Südindien, der dort 1974 das Yoga Institut "Krishnamacharya Yoga Mandiram" gründete. Sein Vater und Lehrer, der 1989 verstorbene Professor T. Krishnamacharya, prägte den gesamten Yoga des 20. Jahrhunderts in Indien wie im Westen nachhaltig.
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Ganzheitliche Qualität |
Im Vini-Yoga steht nicht das Üben spektakulärer Formen
oder möglichst schwieriger Positionen im Vordergrund, sondern die eigene
Erfahrung einer besonderen Verbindung von Körperhaltung, Atembewegung und
Achtsamkeit.
Die physischen, emotionalen und mentalen Bedingungen jedes Menschen werden voll und ganz respektiert. Erst diese Auswahl und die Vermittlung der jeweils besonders aufgebauten Übungsabläufe schaffen die Bedingungen für eine gesunde und wirksame Yogapraxis.
Vini-Yoga bietet Bewegungsabläufe
und Körperstellungen mit den verschiedensten Variationen, so dass für
den jeweiligen Menschen ein passendes Übungsprogramm mit sinnvollen
Schritten vermittelt werden kann, damit jeder Mensch, der Voga übt die
wohltuenden Wirkungen spüren kann und sich nicht mit überfordernden
Körperstellungen schadet.
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Ziel einer Yogapraxis

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Jeder Mensch hat
sein eigenes Ziel, seine eigene Vorstellung, warum er mit Yoga beginnen möchte.
Vielleicht möchte er seine Rückenschmerzen in den Griff bekommen, ist an
einem Ausgleich zum alltäglichen Stress interessiert oder sucht nach
einer spirituellen Erfahrung usw. Bei all den unterschiedlichsten
Erwartungen hat Yoga das folgende Ziel:
Die Praxis muss einen Menschen
verändern, muss dem Körper und Geist neue Möglichkeiten öffnen, muss
negative Muster überwinden und den Menschen in seiner Gesamtheit
erreichen
Körperliche Einschränkungen oder Leiden
sollen kein Hindernis sein um Yoga
praktizieren zu können.
Gruppenunterricht
Nicht jede Yogaübung
tut allen gut. Um zu erkennen, ob eine Praxis zu einem Menschen passt,
braucht es eine gute Beobachtung. Wie reagiert ein Körper auf bestimmte
Anforderungen, wie verändert sich der Atem, wann beginnt eine
Körperstellung (=Asana) zum
Krampf zu werden usw. Der Yogalehrer soll deshalb über eine gute
Beobachtungsgabe verfügen, um Asanas abzuändern oder den Schüler
aufzufordern, ganz auf sie zu verzichten. Auch beim Schüler wird die Fähigkeit
zur Selbstbeobachtung stark gefordert und gefördert, damit er seinen
Zustand erkennen kann und möglicherweise eine Asana vereinfachen muss,
obwohl sein Ehrgeiz dies nicht wünscht. Dieser Prozess benötigt eine
Ehrlichkeit mit sich selber, zu sich zu stehen und sich selber ernst zu
nehmen. Mit dieser Art Yoga wird die Verantwortung für sich selber
wachsen. Das Vertauen wird gestärkt, dass jeder seine Situation,
seine Beschwerden verändern kann, in dem er sich beobachtet und
selber entscheidet, was gut für ihn gut ist und was nicht. Die Yogalehrerin
ist bei diesem Prozess eine Hilfe, indem sie ihre Beobachtungen mitteilt, die Yogastellungen korrigiert und Hilfsmittel, wie
ein Stuhl anbietet oder das Üben einer vereinfachte Variation einer
Körperstellung vorschlägt. Deshalb ist auch die Kommunikation
zwischen Lehrer und Schüler ein wichtiger Bestandteil von Vini-Yoga.
Einzelunterricht
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Aufbau
einer Praxis


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Yoga ist ein System, welches das Wahrnehmen und Erfahren des
eigenen Körpers und des Geistes in den Mittelpunkt stellt. Es besteht
grundsätzlich aus ...
Körperhaltungen = Asanas
... wirken systematisch auf den ganzen Körper ein. Muskeln und Bänder
werden gedehnt und gestreckt; Wirbelsäule und Gelenke bleiben beweglich;
der Kreislauf wird aktiviert und der Stoffwechsel angeregt. In den Körperhaltungen
nehmen wir unseren Körper bewusst wahr, lernen ihn besser kennen und -
indem wir die Aufmerksamkeit nach Innen lenken - kräftigen und
regenerieren wir den ganzen Organismus.
Im Yoga nehmen wir eine bestimmte Körperstellung ein, die sich positiv auf die Atmung auswirkt. Ein langsamer und gleichmäßiger Atem beruhigt den Gedankenstrom.
Die Vereinigung dieser 3 Ebenen ist ein Ziel des Yoga und unterscheidet sich dadurch von einer üblichen Gymnastikübung.
Atemübungen = Pranayama
... beleben den Körper und beruhigen den Geist. Wir erleben unsere natürliche
Atmung, beobachten den Atem und lernen ihn lenken und rhythmisieren. Indem
wir den Atem kennen lernen erreichen wir mehr Körperbewusstsein. Ein
ruhiger Atem entspannt uns.
Entspannung
... körperliche und geistige Anspannungen lösen sich. Der ganze Körper
kommt zur Ruhe. Dadurch erfahren wir eine positive, stärkende Wirkung auf
das Nervensystem. Wir werden sensibler auf Körpergeschehnisse, entwickeln
mehr Selbstvertrauen und Lebensfreude.
Dem bewusst geführten Atem wird eine grosse Bedeutung gegeben. Viele Körperübungen werden in Verbindung mit dem Atemfluss geübt, als langsame, dynamische Bewegungen.
Ausrichtung des Geistes - Meditation =
Dhyanam
... klärt die Gedanken und sammelt den Geist. Sie lernen sich für einen
kurzen Moment vom Alltag zu lösen. Meditation schenkt Ihnen wachsende
Klarheit, Geisteskraft und Konzentration.
Körper, Atmung und Geist gehören unzertrennbar zusammen und beeinflussen einander.
Beispiele:
Bei Angst wird die Atmung schneller und der Körper verspannt sich
Bei Schmerzen im Körper wird die Atmung oberflächlich und der Geist wird unruhig
Bei Stress wird die Atmung unregelmäßig und kurz, die Gedanken kreisen, unklares Denken im Geist,
die Emotionen unkontrollierbar.
So wie der Geist (Gedanken, Emotionen) sofort die Atmung verändern, so
ist auch ein umgekehrter Weg möglich. Mit einer ruhigen und
regelmässigen Atmung wirken wir positiv auf den Geist ein, der
Gedankenstrom nimmt ab und die Emotionen beruhigen sich, der Geist wird
klarer.
Meditationskurse |
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Yoga ein Weg |
Wenn wir spüren, etwas mit uns ist nicht so, wie es sein sollte, und wir in diesem Empfinden die Aufforderung hören „Ich sollte etwas tun“ und damit meinen, „ Ich sollte etwas mit
MIR tun“, und wir daraufhin beginnen, etwas zu ändern, dann können wir dieses
Handeln als Yoga beschreiben. So wie es ist, soll es nicht bleiben. Es könnte da noch
mehr Klarheit, mehr Bewusstsein von mir und meinem Körper geben. Es könnte
weniger sein, was mein Denken und meinen Körper beschränkt, weniger, was mich in alten Strukturen festhält.
Yoga handelt vom Weg der Selbstfindung und sagt: auf diesem Weg ist VERÄNDERUNG nötig und möglich, und dafür bedarf es eines aktiven Bemühens, einer bestimmten Praxis. Diese Praxis soll uns die Türen öffnen zu den Räumen, die wir brauchen, um uns zu entwickeln.
Wir tragen ALLE MÖGLICHKEITEN der Erkenntnis und Entwicklung
IN UNS. Aber um sie zu entfalten, müssen wir ihrer gewahr werden. Persönliches Wachstum heißt hier, einen immer besseren Zugang zu diesen Möglichkeiten zu finden. Ein Kern ruht als unendlicher Schatz in uns, aber wir leben meist einen Zustand, wo uns der Blick auf ihn und der Weg zu ihm verstellt ist. Das ist ein wesentliches Anliegen des Yoga: unser Bemühen darauf zu lenken,
klar sehen zu lernen und damit die Ursache unserer Beschränkungen, ja unserer Unfreiheit aufzuheben.
Yoga ist ein Übungssystem zur persönlichen Entwicklung, das Körper, Geist und Seele vereint.
Yoga dient dazu, ausgleichende, aufbauende und stärkende Kräfte in Körper und Geist (Psyche) zu erwecken und zu entfalten. Es ist ein Weg zur Selbstverwirklichung.
Ein Weg zu mehr Gesundheit und innerem Frieden.
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Jeder Mensch kann
Yoga praktizieren
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